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Konstitutionelle Monarchie

Der König blieb zunächst weiter an der Macht. Allerdings beschloss die Nationalversammlung, ganz im Sinne einer konstitutionellen Monarchie, einige Einschränkungen für die königliche Familie. Dies betraf in erster Linie die finanziellen Mittel. Diese wurden nämlich stark begrenzt. Der König und sein Hofstaat zogen außerdem nach Paris. Diese Maßnahmen schwächten die Macht von Ludwig XVI. Dennoch blieb er Mittelpunkt der Politik Frankreichs. Die Monarchie sollte nicht abgeschafft werden, sondern in Form einer konstitutionellen Monarchie weiter bestehen.

Dennoch spürte auch die königliche Familie aus dem Volk viel Widerstand. So versuchte beispielsweise eine Volksmenge, die königliche Familie nach einem Kuraufenthalt in Saint-Cloud gewaltsam aufzuhalten. Die Familie lebte mitten in Paris, im Tuilerien-Schloss. Dieses wurde von Nationalgardisten bewacht. Eines Nachts, im Juni 1791 gelang es der königlichen Familie jedoch unerkannt zu entkommen. Sie wollten das Land verlassen. Vor allem lag ihnen daran, in den österreichischen Niederlanden militärische Unterstützung zu bekommen. Allerdings blieben sie nicht unerkannt und wurden schließlich vor der belgischen Grenze bei Varennes gefasst und wurden zurück nach Paris gebracht. Er wurde letztlich als König abgesetzt und inhaftiert. Blieb die Frage, was denn nun mit ihm geschehen sollte. Darüber waren sich die neuen politischen Kräfte Frankreichs lange Zeit uneinig. Als man dann jedoch in seinem Schloss in den Tuilerien belastende Korrespondenzen mit den gegenrevolutionären Kräften, die im Ausland wirkten, fand, machte man ihm den Prozess. Er wurde wegen Hochverrats angeklagt. Das mehrheitliche Urteil befand ihn der Verschwörung gegen die Freiheit für schuldig und man verhängte die Todesstrafe. Im Januar des Folgejahres schließlich, wurde er auf dem "Place de la Révoultion" durch die Guillotine hingerichtet.

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Französische Revolution